Regenbogenbrücke 2009 - 1


 

Hier haben alle SpanienKatzen ihren Platz gefunden welche über die Regenbogenbrücke gegangen sind. Die einen haben ein neues, besseres Leben in der Schweiz kennen gelernt, den anderen war es leider nicht vergönnt. Wir werden keine von ihnen vergessen.... 

 

JANUAR 09

SUGAR hat es nicht mehr geschafft, eine Reise in die Schweiz anzutreten. Er ist plötzlich sehr krank geworden und ist dann trotz Einsatz aller veterinärmedizinischen Kunst nun über den Regenbogen gewandert. Sicher erwartet ihn auf der grünen Wiese ein gesundes und langes, glückliches Leben!

 

 

 

JANUAR 2009

SHELLEY, 1997 geboren, durfte mit ihrem Kamerädli Byron 2006 in die Schweiz einreisen. Doch nun ist sie vom Schicksal eingeholt worden, sie bekam einen Mammatumor. Man hat geröngt und Ultraschall-Untersuchen gemacht und dann sofort operiert. Leider hatte Shelley bereits Ablegger auf der Lunge die man nicht gesehen hat. Als sie dann nicht mehr gefressen und sehr viel gehustet musste man sie einschläfern. Sie fehlt der Adoptivmutter sehr, hat sie doch immer an ihrem Rücken geschlafen. Shelley war ein Engel und die Zeit mir ihr war viel zu kurz.
 

 

FEBRUAR 2009

BONI wurde uns gemeldet für eine rasche Platzierung oder Notaufnahme, weil sie keinen Pflegplatz gefunden hatte, noch immer auf der Strasse gelebt hat, dort kontrolliert und gefüttert wurde. Nun hat sie das Schicksal der Strassenkatzen erreicht und er wurde von der Dame, die ihn regelmässig versorgte, tot, überfahren, gefunden.
Arme BONI, wir hätten Dir so gerne ein liebevolles Zuhause in der Schweiz gegönnt, doch es sollte wohl nicht sein. Wir trauern um Dich und wünschen Dir, dass Du im Katzenhimmel die Liebe bekommst, die Dir auf der Erde nicht vergönnt war!

 

 

 

MÄRZ 09

Dem kleinen, Felv-positiven KAHN war in der Schweiz leider kein sehr langes Leben beschieden. Er kam mit seiner Mutter Venice in die Schweiz, um hier ein behütetes und geliebtes Katzenleben führen zu dürfen. Doch das Schicksal hatte es anders für ihn bestimmt. Er starb in den Armen seiner neuen Menschenmutter nach einer "harmlosen" Hautinfektion am Bein - seine Nieren und seine Leber waren offenbar bereits so vorgeschädigt, dass er die Medikamente nicht mehr ertrug, immer alles erbrach, der Körper nichts mehr verwerten konnte. Die Tiermedizin war in seinem Fall machtlos. Der Katzenmama Venice, heute Hope, geht’s dafür sehr gut und sie ist sehr gesund.
Sie, ihre Katzenfreunde und die Adoptivfamilie vermissen Legolas und er wird immer einen Platz in Aller Herzen haben.

 

 

MÄRZ 09

PAYASO und ALFY war es nicht mehr vergönnt, einen liebevollen platz in der Schweiz zu finden. Trotz Einsatz aller tiermedizinischen Kunst ist es Juan nicht gelungen, die zwei am Leben zu erhalten. Man vermutet, dass sie vergiftet worden waren, entweder durch Futterspenden welche schlecht waren oder was wahrscheinlicher ist, dass man vergiftetes Futter in den Hof des Tierheimes geworfen hat.

Wir sind traurig, dass es nicht mehr gelungen ist, die zwei zu retten.

 

 

 

 

APRIL 2009

CAMPA, FeLV-positiv, hätte in die Schweiz einreisen dürfen. Doch leider wollte es das Schicksal anders. Campa bekam eine FIP und ist vor einigen Tagen in Spanien verstorben. Wir hätten ihm ein glückliches Leben mit viel Liebe gewünscht.
 

 

APRIL 09

KIRA von Ceuta ist leider mit einer Erkältung in die Schweiz gekommen. Nachdem Kira in Ceuta eine relativ problematische Katze war - man erinnere sich, sie hat ja lange Zeit kaum gegessen und war sehr depressiv - hat sie dann auf ihrem neuen Platz in einer Katzengruppe mit gesichertem Freigang in der Schweiz den "Knopf" sehr aufgemacht und ist eine richtig aufgestellte und fröhliche Katzendame geworden. Nur, die Erkältung bekam man mit keinem medikament in den Griff. Offenbar war dann die Kastration zuviel für das immer sehr zart und fein gebliebene Tier - sie bekam eine Lungenentzündung, die sie noch in der Tierklinik über den Regenbogen gehen liess.
Kiras Mami und wir trauern um die liebenswürdige Perserin.

 

 

APRIL 2009

FIONA ist ein geliebtes Mitglied der Adoptionsfamilie gewesen. Ihre Pflegmami ist Tierarztgehilfin bei unserem Haus-Tierarzt und ihr Tod hat alle schockiert. Sie ist bei der Zahnreinigung noch auf dem Operationstisch für immer eingeschlafen. Die anwesenden Tierärzte haben alles versucht, doch möglicherweise war ein unbekannter Herzfehler die Ursache für den jähen Tod von Fiona. Wir trauern mit der Adoptivmami um Fiona, die viel zu früh über den Regenbogen abberufen worden ist.
Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass JEDE Operation ein Risiko sein kann,
selbst nach gründlichster vorheriger Abklärung der Risikofaktoren......
 

 

MAI 09

Dem wunderschönen UNKAS war es nicht mehr vergönnt, in die Schweiz zu reisen, obwohl er bereits einen Platz gehabt hätte. Nachdem man trotz genauen Untersuchungen die Ursachen für sein Kopfzittern nicht herausgefunden hatte, kam es in der Nacht zur Krise. Man brachte ihn sofort in die Klinik, wo ein Oedem im Kopf festgestellt wurde, dieses führte sehr schnell zum Tod.
Wir sind traurig, dass Unkas nicht mehr die schönen Seiten des Katzenlebens kennenlernen durfte und
unsere guten Wünsche begleiten ihn über den
Regenbogen.

 

 

MAI 2009

ANITA durfte aus Spanien in eine liebevolle Adoptionsfamilie kommen, wurde auf Lilly umgetauft - bis der Tierarzt mit einem Grinsen feststellte, dass Lilly eigentlich ein LILO war....
Leider war ihm keine lange Zeit in der Schweiz gegönnt. Der eigentlich noch recht junge Kater starb an einem Nierenversagen - seine Adoptionsfamilie ist sehr unglücklich, weil kein Lilo mehr da ist, sie am morgen früh weckt und laut zu ihnen spricht.
Wir trauern mit der Adoptionsfamilie.
 

 

MAI 09

Arika, unsere Rikki, wurde heute von einem Mähmaschine erwischt! Sie wurde vor einer Woche vierjährig.
Carin sagte uns, Rikki habe geschlafen und hatte keine Zeit mehr, der Maschine zu entkommen. Das tapfere kleine Mädchen hat sich aber nach Hause geschleppt. Unvorstellbar, welche Schmerzen sie gehabt haben muss! Wir sind dankbar, dass sie nach Hause gefunden hat, auch wenn es uns fast zerreisst, dass wir ihr nicht helfen konnten. Carin hat ihr den Weg über den Regenbogen erleichtert. Und Rikki hat darum gebeten, im Garten unter einem bestimmten Strauch beerdigt zu werden (oder ihre Asche zu verstreuen). Sie will unbedingt wiederkommen, denn sie hat noch lange nicht alles gesehen und erlebt, was sie wollte!
Kleine Kratzbürste, du warst so speziell und wir haben dich so für deinen Freigeist geliebt! Jedes Mal, wenn du losgezogen bist - immer rennend und hüpfend, niemals ruhig und still -, haben dich unsere Liebe und gute Wünsche begleitet. Und jedes Mal waren wir erleichtert, wenn du unversehrt heimgekehrt bist. Heute hat es das Schickal anders gewollt, wir sind tief traurig und mit dir ist auch ein Stück von uns gestorben. Unsere Herzen haben Narben.
Wir sehen uns irgendwann wieder!

Evelyne, Adrian, Sunny, Stella, Amigo, Lucky, Gina, Conte, Alex, Merlin und Gipsy