Katzenportal Spanien-Schweiz

Hasenrainstr. 35, 4102 Binningen / Postfach 442, 4015 Basel
Tel: 079 7463418 / E-mail

Spendenkonto PC 60-198284-9
IBAN CH31 0900 0000 6019 8284 9


 Wissenswert vor einer Adoption

Das KATZENPORTAL präsentiert auf seiner Homepage Katzen von kleinen spanischen Tierrettungs-Organisationen, welche über unsere Homepage die durch sie geretteten Tiere in die Schweiz vermitteln wollen. Wir sind hier die Uebersetzer der Texte und der nötigen Interesse- und Adoptionsformulare. Die Adoption selber geschieht durch interessierte Personen in der Schweiz direkt in Spanien mittels der auf der Katzenportal Site veröffentlichten Adoptionsformulare. 

Die Adoptionsverträge für die Spanienkatzen werden VOR der Einreise der Tiere in die Schweiz mit der zuständigen Katzenhilfe in Spanien gemacht. Die Kostenbeteiligung muss ebenfalls im Voraus auf ein Schweizer Postcheckkonto einbezahlt werden. Dieses Konto wird durch einen Treuhänder verwaltet, der diese Arbeit für die spanischen Tierrettungsorganisationen in deren schriftlichem Auftrag kostenfrei erledigt.

Das Katzenportal ist Ansprechpartner falls sich mal ein gesundheitliches Problem ergibt, auch dann, wenn eine Umplatzierung infolge einer nicht bekannt gewesenen Allergie in der Adoptionsfamilie oder in der Folge von Unverträglichkeit der Adoptivkatzen mit allfällig schon in der Adoptivfamilie befindlichen Tieren nötig werden sollte.

Zudem stehen wir im ständigen Informationsaustausch mit den spanischen Organisationen hinsichtlich der in der Schweiz platzierten Tiere.
Alle Daten und Informationen, die wir zu den in Vermittlung stehenden Spanien- Katzen haben, stammen von den Tierrettern in Spanien, wir sind lediglich die Uebersetzer und wissen selber nicht mehr von den Tieren, als das, was in den Beschreibungen von Spanien steht.

Das gesamte Team des Katzenportales arbeitet benevol, d.h. ohne jedes Entgelt.

 

Schutzgebühr/Kostenbeteiligung

Transport in die Schweiz

LESENSWERT

Warum Katzen aus Spanien

Wohnungskatzen

Informationsblatt Katzenportal

Checkliste für zukünftige  Katzeneltern

Vermittlungsformular

Infoblatt Vermittlung

Transportkörbe

Infoblatt-Chip

Helfer / Pflegeplätze gesucht

 

Schutzgebühr / Kostenbeteiligung

Alle Katzen dieser Welt erblicken kostenlos das Licht der Erde - und in den meisten Fällen ist ihre Geburt ungewollt, doch bestimmt werden Sie verstehen, dass wir unsere Spanier nur gegen einen Anteil an den Tierarztkosten in Spanien abgeben. Im besten Fall, das heisst, wenn die Katzen unverletzt und gesund bei den Aufnahmestellen abgegeben werden, fallen folgende Kosten in Spanien an:
Entwurmung CHF 40.-, Tests CHF 70.-, Impfungen (Leukose, Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut) insgesamt rund CHF 180.-, Kastration Kater CHF 100.-, Kastration Katze CHF 140.-. Es entstehen also meist Kosten von mindestens CHF 390.-für gesunde Katzen.
Oftmals sind aber auch antibiotische Behandlungen oder gar Operationen nötig, wenn eine Katze verunfallt oder misshandelt war.

 

Die Kostenbeteilung welche bei uns für

-  unkastrierte* Jungtiere CHF 200.-
-  kastrierte Kater und Katzen CHF 280.-  

Die Kostenbeteiligung ist, wie bereits erwähnt, auf ein Treuhandkonto in der Schweiz zu entrichten, welches kostenfrei verwaltet wird und von welchem die Gelder direkt nach Spanien an die verschiedenen Tierretter überwiesen werden.

* falls die Katze oder der Kater zu jung für die Kastration ist steht folgendes im Vertrag.

Falls die Katze noch nicht kastriert ist, verpflichtet sich der neue Besitzer , dies so bald als möglich machen zu lassen (Bestätigung Tierarzt an uns), spätestens bevor sie Freigang erhält. Mit der Katze darf nicht gezüchtet werden.

 

Die Katzen werden gegen Katzenschnupfen und KatzenSeuche geimpft, die Tollwutimpfung ist für die Einreise in die Schweiz notwendig. Alle Tiere sind auch Leukose getestet, kastriert (bei Kleinkatzen muss die Kastration/Sterilisation von der Adoptivfamilie nachgeholt und an die spanischen Tierrretter gemeldet werden), alle Tiee sind auch entwurmt und entfloht.

Alle Katzen sind gemäss EU-Vorschriften mit Microchip gekennzeichnet und haben den neuen EU-Tier-Reisepass. Vor der Reise in die Schweiz werden alle Tiere nochmals einer Gesundheitskontrolle durch den Tierarzt unterzogen, welcher diese Kontrolle im Impfpapier unterschriftlich bestätigt. Im Impfpass wird Name und Adresse der neuen Tierhalter eingetragen. Die über die erhobenen Kostenbeteiligungen an den Tierarztkosten in Spanien hinausgehenden Kosten werden mit Spendengeldern abgedeckt.

Selbstverständlich sind wir immer für jedwede Spende zur Rettung weiterer Tiere in Spanien dankbar!

Der ADOPTIONS-/SCHUTZVERTRAG, der durch die spanischen Tierretter mit Ihnen vor der Uebernahme des/der Tiere abgeschlossen wird, dient als Sicherheit für die Tiere, für Sie und für die spanischen Tierretter.   

 

  Transport in die Schweiz

Nach den neuen schweizerischen Bestimmungen dürfen Katzen ab Spanien nur begleitet und auf schriftlichen Auftrag der Adoptionsfamilie, welcher VOR der Einreise in die Schweiz bei den jeweiligen Begleitpersonen sein muss, in die Schweiz einreisen, die Tiere werden durch die Begleitpersonen bis zu den Adoptivfamilien begleitet. Eine Begleitperson, die die Tiere auf ihrem Flug in die Schweiz ab Spanien begleitet, kann derzeit mehrere definitiv adoptierte Tiere in die Schweiz einführen, wenn für deren Einfuhr pro Tier der Begleitauftrag der Adoptivfamilie vorliegt.

Die Tierbegleiter werden dann für eine Begleitung angefragt und beauftragt, wenn definitive Adoptionsverträge von Spanien vorliegen und Jemand ab Spanien in die Schweiz fliegen und die Tiere begleiten kann.

Das heisst, dass die Adoptionsfamilien, sobald der Adoptionsvertrag gegenseitig in Spanien und in der Schweiz unterzeichnet ist, einen schriftlichen Begleitauftrag für ihr Tier (ihre Tiere) formulieren, auf welchem auch bereits der Tiername und die Chipnummer vermerkt ist,  sodass dann die Begleitung ab Spanien organisiert werden kann. Das heisst für die Adoptiveltern, dass sie einwenig Verständnis und Geduld haben müssen, da nicht jedes Tier einzeln in die Schweiz begleitet werden kann, sprich, die Tierbegleiter sind darauf angewiesen, ihre Flüge so zu buchen, dass sie pro Flug dann gleich eine gewisse Anzahl der definitiv adoptierten Tiere begleiten können.

Wir danken allen neuen Adoptiveltern von Spanien Tieren für ihre Geduld und ihr Verständnis für die Tatsache, dass wir leider nicht genau sagen können wann sie ihre neuen Wohngenossen begrüssen dürfen.

 

 

Reisevorbereitung 

Für Mercedes, von Asociacion LARA, Madrid ist das Vorbereiten der Katzen und der Flüge, wie wir wissen, eine riesige Arbeit und es ist echt grossartig, was diese Frau alles leistet neben ihrer normalen Arbeit.

Meist kommen die Katzen, die für ein bestimmtes Flugdatum vorgesehen sind und nicht direkt aus der Aufnahmestation LARA kommen, zwei bis drei Tage vor dem Flug bei Mercedes an. Diese organisiert dann die Tierarztkontrolle, nochmalige Antiparasitenbehandlung - dies ist speziell für die Katzen aus Ceuta unerlässlich - kontrolliert selber alle Katzen einzeln und bringt diese bis zum Flug bei sich daheim privat unter.  

Am Tag vor dem Flug ist nochmals eine TA Kontrolle nötig, diese muss dann der Tierarzt im Impfpass mit Stempel und Unterschrift bestätigen (wird am Zoll CH verlangt) - die Tierklinik, mit der Mercedes zusammenarbeitet, macht diese Kontrollen auch am Sonntag, falls ein Flug auf den Montag fällt! Am Flugtag selber muss Mercedes um 04:00 Uhr aufstehen. Sie muss die Katzen vorbereiten, allenfalls Beruhigungsmittel geben für die nervösen oder ängstlichen Tiere, alle einzeln (oder zu Zweien, für die, die sich schon an ein Zusammenleben gewöhnt sind) in die Boxen einpacken, diese sauber verschliessen, damit sie auch auf dem Flug sich nicht öffnen können. Dann muss sie die Tiere auf den Flughafen bringen, dort am Spezialschalter einchecken. Dies ist dann ca. 08:00. Danach bleibt Mercedes auf dem Flughafen, bis sie von den Personen, die die Tiere in den Warmfrachtraum des Fliegers einladen, die Nachricht hat, dass alle Tiere wohlbehalten im Warmfrachtraum sind. Erst dann kann sie vom Flughafen wieder wegfahren und zur Arbeit gehen. 

Ein grosses Stück Arbeit für eine alleinstehende Frau, die überdies nicht gesund ist.

Da ist unsere Arbeit hier in der Schweiz vom Katzenportal fast ein "Sonntagsspaziergang" .... Nicht ganz zwar, aber Mercedes muss ja daneben auch noch die Tiere in der Aufnahmestation LARA versorgen, dort putzen, evt. Kranke Tiere behandeln - Mercedes ist der Beweis dafür, was echte Tierliebe zu leisten vermag!

   

Warum Katzen aus Spanien - in der Schweiz gibt es doch auch genügend in den Tierheimen................

Wir werden immer wieder mit dieser Frage konfrontiert. Das stimmt, bei uns in den Tierheimen sitzen auch viele Katzen und warten auf ein liebevolles neues Zuhause!

Nur werden diese ausgewachsenen Katzen meistens nur an Plätze mit Freigang vermittelt, reine Wohnungskatzen sind sehr rar. Aber gerade in den Agglomerationen können immer weniger Menschen ihren Katzen Freigang gewähren und in der Stadt ist Freigang praktisch unmöglich. Es lauern viel zu viele Gefahren für die Tiere.

Auch, wenn Jemandem eine Wohnungskatze stirbt und man möchte wieder einen Kollegen dazugesellen, in möglichst gleichem Alter, ist in unseren Tierheimen kaum ein solches Tier zu finden. Hier ist die Chance für unsere "Spanier", die praktisch ausnahmslos mit Wohnungshaltung zufrieden sind, weil ihr bisheriges Leben meist sehr entbehrungsreich war.

Ueberdies kann in Spanien leider Jedermann seine gesunde Katze vom Tierarzt einschläfern lassen, wenn er sie nicht mehr will - in der Schweiz ist das verboten. Bei uns landet ein solches Tier im Heim, darf aber weiterleben, doch, in Spanien werden sämtliche Katzen in den staatlichen Tierasylen nach einer Verbleibdauer von höchstens 3 Wochen euthanasiert, wenn sie nicht vermittelt werden können!

  Ausserdem

Die ab Spanien von den dortigen Tierrettern zu vermittelnden Katzen sind reine WOHNUNGSKATZEN, respektive HAUSKATZEN.
Für Katzen, die Freigang erhalten sollen, ist dies vorab mit den spanischen Tierrettern zu besprechen (auch hier besorgen wir gerne die nötigen Uebersetzungen im  Kontakt mit den spanischen Tierrettern) und der Freigang muss kontrolliert erfolgen.
Dies gilt nur für abgelegene Wohnungen/Häuser, d.h., wo keine Durchgangs- oder Hauptstrassen in der Nähe sind und wo auch die Nachbarn allenfalls mit einem Freigang einverstanden sind. In Agglomerationen oder Städten ist der Freigang nicht mehr tolerabel, nicht nur wegen des möglichen angefahren werden oder der gestiegenen Diebstahlgefahr, sondern auch aufgrund der stetig steigenden Gewaltbereitschaft speziell von Jugendlichen gegenüber Tieren.

Wir können absolut verstehen, wenn jetzt Jemand unter unseren Lesern sagt „das ist halt Schicksal“, aber unsere Tierfreunde in Spanien geben tausende von Franken aus, Leben zu retten, und wir denken uns, dass es dann verständlich ist, wenn die Tierretter dann die Tiere, die sie  in der Schweiz vermitteln können, an möglichst „sichere“ neue Plätze abgeben möchten, denn es macht nicht Sinn, die in Spanien gesundgepflegten und geretteten Katzen in die Schweiz zu vermitteln, damit sie dann hier irgendwo überfahren, vergiftet, erschossen oder totgequält werden.

Haus-, respektive Wohnungskatzen sind genau so glückliche Katzen, wie Freigänger, vorausgesetzt, sie haben genügend Spielmöglichkeiten und die Statistik zeigt, dass Hauskatzen mit einer statistischen Lebenserwartung von 12-16 Jahren erheblich länger und gesünder leben, als Freigangkatzen mit einer statistischen Lebenserwartung von nur 6 Jahren.  
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