News & Infos 2009

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22. Juli 2009

Liebe Freundinnen und Freunde des Katzenportales
 

Einmal mehr kommen wir mit einem Spendenaufruf zu Ihnen, dieses Mal für die beiden Katzendamen BIENVENIDA und SOPHIE, sowie den FIV+ Kater Marcelino, den wir wegen seiner schweren Verletzung unter dem Vorrderbein hereingeholt haben. Er ist auf einem Pflegeplatz in einer Familie, wo er wahrscheinlich auch bleiben darf, weil er sich super in die Gruppe integriert hat.

Bienvenida und Sophie sind von Ceuta und wurden am Dienstag, den 21.7.08 in einer Kleintierklinik operiert.

 

BIENVENIDA wurde ganz schwer misshandelt. Man hat sie dann für tot liegen lassen, als sie sich offenbar nicht mehr regte, doch das Tier hat überlebt. Als Bienvenida gefunden wurde, wog sie weniger als 2 kg und war nur noch Hauf und Knochen. Ihr Fell war struppig und einige Wunden überzogen ihren Körper. Das linke Vorderbein war schlimm verletzt, die Pfote abgedreht und offen.

Alle Wunden waren verheilt und Bienvenida wog bei ihrer Ankunft - wir hatten gebeten, das arme Tier sofort zu schicken, damit man hier etwas wegen dem nicht mehr brauchb aren Beinchen tun könne - fast 3 kg und sie hat das Vertrauen zum Menschen nicht verloren, im Gegenteil, sie ist verschmust und sehr sozial. Am Pflegplatz verträgt sie sich sogar mit Hunden. Leider aber musste man das betroffene Vorderbeinchen an der Schulter abnehmen - die Nervenleiter waren praktisch alle kaputt und es hatte sich an der Innenseite des Beinchens eine schwere Nekrose gebildet. Die Operation selber, die durch einen Tierorthopädiespezialisten durchgeführt wurde, wird um die CHF 1200.-- kosten, dazu kommt die Nachsorge. Das ist relativ viel Geld, aber dafür geht es Bienvenida den Umständen entsprechend bereits sehr gut. Sie muss einige Tage in der Klinik bleiben und kann danach an einehn definitiven Adoptionsplatz zu einem ebenfalls leicht behinderten Tier.

 

SOPHIE, die wunderhübsche Tigerdame, ist auch ein Misshandlungsopofer und auch sie hat ihr Vertrauen zum Menschen bei Juan Tuset in der Station in Ceuta wieder gefunden. Ihr wurde die Schulter gebrochen und sie hat sich offenbar trotzdem ihren Peinigern entziehen können. Sophies Schulter wurde in Narkose ebenfalls am 21. manipuliert, so dass alle Knochen wieder im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Der Bruch des Oberarmes ist zwar etwas verschoben verheilt, aber die Aerzte wollen erst schauen, wie sich das ganze entwickelt und wie sie nach der Manipulation ihr Beinchen brauchen kann, bevor man sie der doch sehr blutigen Operation des nochmal Brechens des Oberarmknochens und Verschraubens mit Platte unterzieht, weil das eine sehr invasive und risikobehaftete Operation ist und Sophie ein sehr feingliedriges, zartes Kätzchen ist.

 

MARCELINO wurde in einer Tierklinik in der Ostschweiz behandelt. Seine Wunde wurde gereinigt, nekrotisches Gewebe entfernt und die Wunde verschlossen, sowie ein Drain eingesetzt, damit man in der Nachsorge regelmässsig die Wunde spülen kann. Marcelino ist derzeit noch in der Klinik, denn bei einem FIV+ Tier verläuft die Heilung infolge der Immunschwäche langsamer. Aber es geht auch ihm bereits wieder gut, die Wunde an der dümmsten Stelle bei einer Katze, nämlich unter einem Vorderbein, verursacht wohl durch ein Halsband, das der Kater einmal versucht hat, abzustreifen, und das dann falsch lag, heilt langsam ab und, sobald man den Drain herausnehmen kann, darfMarcelinio heim. Sein Pflegemami besucht ihn jeden Tag, was der Kater, der sich bereits fest an sie angeschlossen hat, natürlich sehr schätzt.

 

Wir rechnen für alle Operationen sowie den Hospitalisationen und der Nachsorge mit Kosten von insgesamt ca. CHF 4200.-- und sind Ihnen allen sehrt dankbar, wenn Sie mit einer Spende die Kosten mittragen helfen.

 

Dank der Reise in die Schweiz und den mit Erfolg durchgeführten Operationen können alle Katzen nun ein normales Katzenleben führen und bei liebevollen Adoptiveltern vergessen, was ihnen von perversen Menschen angetan worden ist. Für Sophie suchen wir liebevolle Adoptiveltern, die die Katze vergessen lassen, was ihr von gefühllosen, brutalen Menschen angetan worden ist.

 

Noch eine Information zu BENI, der ebenfalls sehr schwer verletzten Katze - auch sie ein Misshandlungsopfer.... Ihr wurde das nicht mehr gebrauchsfähige Hinterbeinchen amputiert und die Wunde sauber verschlossen. Sie ist noch auf Pflege und sie, die in der Folge der erlittenen Misshandlungen alles Vertrauen in den Menschen verloren hatte, beginnt langsam wieder Vertrauen zu fassen, sie hat gelernt, ihren Kopf in die schmusenden Hände ihrer Pflegeeltern zu schmiegen, sich streicheln zu lassen, sie hat gelernt, sich auf drei Beinen fortzubewegen und gemerkt, dass dies viel besser geht, als vorher auf vier Beinen, von welchen eines "im Weg" ist, weil es sich nicht mehr hat gebrauchen lassen, nur noch am Körper hing und damit ein "Stolperstein" geworden war, langsam langsam lernt sie auch, was Spielen und fröhlich sein heisst:-) Für diese noch etwas schüchterne Katze, die aber laufend ghrosse Fortschritte macht, suchen wir ebenfalls einen liebevollen Platz, wo sie ein langes Katzenleben verbringen darf und geliebt wird.

 

Ihnen allen danken wir an Dieser Stelle einmal mehr für Ihre Grosszügigkeit und Treue zum Katzenportal, gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Rezession ist die Hilfe an die ebenfalls betroffenen Tiere um so nötiger und wichtiger geworden.  D A N K E !!

20. Juli 2009

Der erste Besuch von Mercedes von LARA, dem "Kopf" der spanischen Organisationen, in der Schweiz, es war auch ihr erster Flug! Sie wurde von Carin, Susanna und Jacques in Genf empfangen. Carin fuhr mit den Katzen nach Basel, Jacques und Susanna zeigten Mercedes Nyon am Genfersee.

Am 1. August fliegt MERCEDES, die immer die Flüge organisiert, alles koordiniert, für Juan da ist und einkauft etc., persönlich nach Zürich-Kloten. Sie hat aber nur kurz Zeit, d.h., wir versuchen dann, mit ihr nach Rümlang zu kommen um das Katzenparadies anzuschauen. Wer Lust hat, Mercedes persönlich kennenzulernen, kann sich am Flughafen einfinden um 1500 - der Flieger landet 1455 in Ankunft 2, Mercedes bringt einige Katzen in die Schweiz.
Sie fliegt um 19.10 wieder ab, d.h., dass sie um 18.10 einchecken muss.

 
23. Juni 2009

Liebe Freundinnen und Freunde des Katzenportales
Grad eben erreicht uns die Horror-Meldung, dass aus Marokko offenbar zwei verwilderte Hunde über die Grenze nach Ceuta hereingekommen sind, welche man eingefangen hat. Nach der Untersuchung der Tiere stellte sich fest, dass diese tollwütig waren - man musste sie euthanasieren.
Dies stellt uns nun vor ganz massive Probleme, denn ab sofort wird für die Ausfuhr von Katzen aus Ceuta ein Bluttest nötig sein, der - ähnlich wie bei einem gentest - eine Aussage darüber macht, ob die Tollwutimpfung bei einem Tier angeschlagen hat (das zeigt sich in einer ganz speziellen Form von Antikörpern) oder ob ein Kleintier (im noch nicht impfbaren Alter) tollwutfrei ist.
Dieser Bluttest ist sehr kostspielig und belastet das ohnehin schon durch die sehr vielen Katzen in der Aufnahmestation von Juan enge Budget dieser Familie, die so selbstlos sich um die ausgesetzten, misshandelten und dem Tod überantworteten Katzen kümmert. Es werden auch vermehrt Futterkosten anfallen, wenn man die Katzen infolge der neuen Vorschriften nicht ausführen kann. Die Zukunft wird weisen, unter welchen Bedingungen die Ceuta Katzen überhaupt nach Madrid zu Mercedes überbracht werden können.....
Für uns heisst das nun, dass wir einmal mehr für die CeutaKatzen um Spenden bitten müssen - die Lage dort ist zurzeit wirklich prekär und es wird sehr viel Geld brauchen, die Katzen, die für die Reise in die Schweiz bestimmt sind, nun den neuen Bluttests zu unterziehen

Euch allen danken wir für Euere Spenden und Euere Treue zum Katzenportal -
Ihr wisst ja - jeder einzelne Franken zählt!

29. Mai 2009

Nach nunmehr etwas mehr als fünf Jahren des bestehens des Katzenportales Spanien-Schweiz sind wir nun bald bei der stolzen zahl von 1 000 geretteten Katzen aus Spanien angekommen… Das ist zwar, gemessen an der menge von Katzen, die in Spanien elend zugrund gehen, fast ein "Tropfen auf den heissen Stein" - aber, es sind auch tausend Leben, die weitergehen, tausend kleine Freunde, die bei den Adoptionsfamilien in CH Freude bereiten:-)

Wir gelangen heute wieder einmal mit einem SPENDENAUFRUF an Euch alle, denn
- da ist RUNYA, die rot-weisse Katzendame, die man sehr schwer verletzt mit Oberschenkel- und Beckenbruch gefunden hat, die hier in der Schweiz nun auf die Untersuchung und nachfolgende Operation an der Klinik Weis in Zürich (derzeit die erste Adresse in der Schweiz für orthopädische Operationen beim Tier) wartet, eine Operation die sich in der Größenordnung von ca. CHF 1600.-- bewegt.

- Etwa gleichviel wird die Operation für GRUNONA kosten, auch sie wurde in ganz schlimmem Zustand gefunden, wurde zusammen mit ihrem Schwesterchen in einem zerdrückten Schuhkarton ausgesetzt, war fast verhungert und konnte nur mit viel Liebe und geduld am Leben erhalten werden. Der kleine Frechdachs hat auch ein gebrochenes Becken und muss operiert werden, damit der Darm, der derzeit von dem falsch verwachsenen Bruch angedrückt wird und immer wieder zu Darmvorfällen neigt, befreit ist und das Tier ein normales Leben führen kann - sicher erinnert Ihr Euch an Clarence, der auch mit einem solchen Problem vor ca. 2 Jahren nach CH gekommen ist....
27.5.09 grad eben erhalten wir die Nachricht, dass man bei GRUNONA heute eine Notoperation hat machen müssen, es hat sich bei ihr nun auch noch ein Blasenproblem wegen der schrägen Beckenverwachsung ergeben und sie musste heute notfallmässig operiert werden.....

Ihr seht also, liebe Katzenfreundinnen und -Freunde, für die anstehenden Operationen werden wir einiges an Geld benötigen – eine stolze Summe in Zeiten der Wirtschaftskrise! Doch es zählt jeder Franken, den wir für die geplanten Operationen von Euch als Spende erhalten. Schreibt einfach als Bemerkung dazu, für welches der beiden Tiere der Betrag eingesetzt werden soll. Ihr alle helft mit Euerer Spende mit, den genannten Tieren nach der Operation ein normales Katzenleben bei einer lieben Familie zu ermöglichen

07. Februar 2009

GRANADA
Hier haben wir bereits einige Katzen retten können, die bereits in der Schweiz vermittelt sind, aber es ist dort nach wie vor ein Desaster mit den Leuten in diesem Dorf. Die junge Frau, die den Katzen hilft, wird
ständig beschimpft und verunglimpft. Es ist wichtig, dass wir hier weiter helfen können, die junge Frau kann hier weder die Kosten tragen noch die Verantwortung. Mercedes ist hier am schauen, ob Jemand aus ihrem
Freundeskreis dort stationär mitmachen kann und die junge Dame unterstützen.
Alle Kleinkatzen, die die junge Frau hereinnehmen kann, gehen zu Mercedes und werden dort für eine Reise nach CH vorbereitet. Diejenigen erwachsenen Katzen, derer man habhaft werden kann, die nicht halbwild sind, werden auch hereingenommen, kastriert und ebenfalls zu Mercedes geschoben, damit man sie ver
mitteln kann.

CEUTA
Juan in Ceuta ist enorm dankbar für die grossartige Hilfe, die er und sein Team für den Wiederaufbau der Station nach den Unwettern bekommen hat. Dank dieser grosszügigen Hilfe war es möglich, die Quarantänestation und die Erstaufnahmestation besser auszubauen, mit wirklich sicheren und einfach zu reinigenden Käfigen zu bestücken. Dank dem, dass Mercedes von LARA die Gelder koordinierte und vielerorts als bekannte Tierschützerin grosse Rabatte für Baumaterialien, Tierzubehör etc. erhalten konnte, kann man nun in Ceuta besser separieren, Tiere in Quarantäne setzen, die schwer erkrankt sind und man hat einen besseren Ueberblick.
Nach wie vor ist Juan natürlich mit Katzen regelrecht "überflutet", man weiss, dass er Niemanden zurückweist und so kommen denn tagtäglich neue Katzen - manchmal in sehr desolatem Zustand leider - an.
Nach Information von Juan wurde unser Protestbrief in englisch von der Zeitung abgedruckt, an die wir ihn gesandt haben und damit gegen die Order an der dortigen Uni protestiert hatten, dass man "alle wildlebenden Katzen töten muss, weil diese Krankheiten übertragen".....
Kurz nach dieser Aussage des UniDirektors hat Juan fast täglich einige vergiftete oder totgeschlagene Katzen bei seinen ausgedehnten Touren zwecks Katzenrettung um die Station herum auflesen müssen, was diesem sehr
sensiblen und tierlieben Mann viele schlaflose Nächte bereitet hat.


NOTFALL NOCHE UND FENIX
Dank der Mithilfe des Katzenforums von Michaela haben Noche und Fénix bereits ein definitives liebevolles Zuhause in der Nordwestschweiz gefunden und dürfen, sobald sie reisefertig sind, in die Schweiz einfliegen. Nochmals herzlichen Dank, Michaela, fürs Einstellen in Deinem Forum!

Wenn Noche in der Schweiz ist, werden wir mit allen möglichen Therapien versuchen, der Katze das Leben und damit auch das gehen lernen wieder zurückzugeben. In Madrid bekommt sie bereits Akupunktur und Gehtraining, das wir hier in CH weiter fortführen möchten. Da die Therapien nicht gratis sind, richten wir hier daher wieder einmal einen SPENDENAUFRUG an alle unsere Freundinnen, Freunde, Besucherinnen und Besucher des Katzenportals, helft mit, für Noche die nötigen Therapien zu ermöglichen! Danke für Ihre Spenden mit dem Vermerk "Noche"!

Last but not least möchten wir Sie, wie immer ermuntern, das Katzenportal nicht zu vergessen, jeder Franken ist wichtig für die Hilfe in Spanien, wo sie an allen Ecken und Enden gebraucht wird!

8. Januar 2009

Liebe FreundInnen des Katzenportals
Soeben haben wir von mercedes einen Zeitungsausschnitt aus Ceuta erhalten, der besagt, dass der oberste Dekan der Universität alle Veterinäre dazu angehalten hat, möglichst viele wildlebende Katzen und Hunde zu töten - diese seien "Ueberträger von Tollwut" - dabei gibt es in Ceuta keine Tollwut mehr, dies schon seit mehreren Jahren, ganz Spanien inclusive Ceuta und Melilla sind tollwutfrei!
Es geht einmal mehr darum, wildlebende Populationen einfach zu eliminieren und Juan findet fast jeden Tag auf seinen Besuchen bei den wildlebenden Populationen, wo er kontrolliert und möglichst viele Kleinkatzen hereinnimmt, um diese zu resozialisieren, vergiftete Katzen, denn die Bevölkerung beteiligt sich offensichtlich intensiv am Aufruf, Katzen und Hunde umzubringen. Die Misshandlung von Tieren nimmt im Moment ungemein zu und viele der armen Katzen verenden unter elenden Bedingungen und mit schrecklichen Schmerzen!
Wir haben uns nun schriftlich an die Zeitschrift gewandt, wo Juan gottseidank eine Redaktorin kennt, und darum gebeten unser Protestschreiben zu publizieren.
Die neusten "Aktionen" in Ceuta zeigen wieder einmal klar und deutlich, wie wenig ein Tier in Spanien wert ist
 

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