Patenschafts-Katzen 2

Uns allen ist bekannt, welche Wirkung DROGENMISSBRAUCH auf Menschen haben kann, wie durch Drogen ganze Familien zerstört werden, wie tief die Betroffenen in einen Sumpf von Kriminalität, Gewaltbereitschaft und Rücksichtslosigkeit versinken!

Man stelle sich vor, wie entsetzlich brutal es ist, wenn drogensüchtige Menschen ihre Haustiere ebenfalls unter Drogen setzen – genau das ist in Spanien geschehen, wo ein Drogensüchtiger die Kätzchen, die er immer wieder von seiner Mutterkatze hatte, die er als „Gebärmaschine“ hielt, laufend unter Drogen setzte und die armen Tiere dann vor einem Warenhaus zum Verkauf feilbot.

Die nicht verkauften Tiere wurden wieder und wieder und wieder unter Drogen gesetzt. Als der Mann von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde, waren da viele halbwüchsige Katzen und Kleinkatzen, die zwar lebten, aber deren Leben wohl für immer schwierig sein wird. Alle leiden sie mehr oder weniger unter dem ihnen aufgezwungenen Drogenmissbrauch. Einige haben schwere Bewegungsstörungen, andere sind hyperaktiv, überängstlich, haben Zuckungen oder epileptische Anfälle.

Unsere Tierfreunde von LARA versuchen, diesen missbrauchten Tieren das Leben so angenehm wie möglich zu machen, versuchen mit viel Geduld, ihnen das Vertrauen zum Menschen wiederzugeben und sie gut zu behandeln.


Vermittelbar aber werden die meisten von ihnen aber nicht mehr sein. Wenn Sie gerne für einen der abgebildeten Katze eine Patenschaft übernehmen wollen, so senden Sie uns doch eine E-Mail mit dem Vermerk "Patenkatze" und dem Name der Katze.

 

Auch ZETA leidet an den Folgen des ihr aufgezwungenen Drogenmissbrauchs, auch hyperaktiv, aber sehr verschmust. Sie lässt sich gerne streicheln, saust aber dann im gestreckten Galopp davon. Beim Essen sollte man sie möglichst in Ruhe lassen, da hat sie stets Angst, gequält zu werden....

Patenschaft : Jasmin Friedli, Zürich

VERSTORBEN

SIMBA ist vermutlich der Vater der "Drogenbabies", er ist ca. 6 Jahre alt und eigentlich unproblematisch. Nur hat er gesundheitliche Probleme, so dass man ihm einen erneuten Platzwechsel nicht mehr zumuten will.

Patenschaft : B. Schneider, Zürich

JENNY und CARLA sollte man unbedingt zusammenlassen. Sie sind sehr verschmust und hängen aneinander, wie Kletten. Auch sie sind drogengeschädigt, aber heute kaum mehr hyperaktiv. Sehr zutraulich und verschmust, verlangen sehr viel Zärtlichkeit und Liebe!


Patenschaft : Evelyne Pfenninger, Rapperswil/BE

Der zweijährige LENNY, Bruder von Jenny, Carla.....auch er massiv geschädigt durch Drogen, hypernervös und ist immer in Bewegung. Es dauerte lange bis man ihn richtig anfassen konnte, was er sich heute gerne gefallen lässt und schnurrt, dann aber wieder herumrennen muss.


Patenschaft : Evelyne Pfenninger, Rapperswil/BE

ZAR wurde auch immer wieder unter Drogen gesetzt. Er ist ängstlich, aber es bessert sich langsam, auch er ist hyperaktiv, rennt manchmal im Galopp herum, lässt sich aber streicheln. ZAR ist 2 Jahre alt.
Patenschaft : Caroline Diethelm, Biberist

Aus dem Lager der drogengeschädigten Katzen kommt auch OSWALD, hypernervöser Kater, aber zutraulich, wenn er schnurren will, spuckt er gleichzeitig. Offenbar hat er ein Koordinationsproblem mit Schlucken, Schnurren, Spucken, das sich aber laufend bessert.

Patenschaft : Michèle Eggen, Brunnadern

NELLY ist eine 5jährige Katze, die sich auf dem Dach verstiegen hatte und nicht mehr herunterkonnte. Sie ist extrem scheu, lässt den Menschen aber an sich herankommt, doch man kann sie nur schlecht anfassen. 

Patenschaft:
Margrith Graf und Hans-Rudolf Zumbrunnen, Ittigen

CORVY ist ca. 3jährig. Sie wurde in einem Treppenhaus-Einbau gefunden und war bereits fast verhungert. Sie ist sehr scheu und lässt sich nur schlecht anfassen, ist aber verträglich mit anderen Katzen. Man wird viel Geduld brauchen, um aus ihr wieder eine zutrauliche Hauskatze zu machen.